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Rosen und Vodka zum 10. Hechtfest

Beim 10. Hechtfest gab es mindestens zwei Orte, welche den Trubel draußen ließen. Zum einen unseren Probenraum und zum anderen die Sankt Pauli Ruine.

Das Leben tobte auf der von Essensgerüchen vernebelten Hechtstraße. Da war der Probenraum eine Insel der Ruhe.

 

Die Probe lief richtig gut. Das machte uns sicher. Beste Voraussetzungen für ein gutes Konzert.

Die Einladung für alle Unschlüssigen, auch für ein paar Minuten dem Trubel zu entfliehen, sprachen wir mit „Ipharadisi“ an der Pforte der Ruine aus.

Und dann war auch die Ruine von gespannter Ruhe erfüllt.

Mit „Vecchie letrose“, ABBA, romantischen Liebesliedern zwischen Mondlicht und Rosen und ein Ausklang mit alten Trinkliedern aus Frankreich und der Slowakei war für jeden etwas dabei.

Die Akustik in der Ruine forderte den Chor wie in jedem Jahr aufs Neue . Nun ja, die „Rosen“ brauchten dann eben zwei Anläufe. Das tat selbst dem Liebeslied keinen Abbruch.

Wir hatten an dem Tag ein dankbares Publikum.

Dann auf eine neue Chorsaison und bis zum nächsten Hechtfest.

 

Fête, Sonnenstillstand und Sommerpause

Eigentlich bringt die Sommersonnwende den längsten Tag und die kürzeste Nacht – den Sonnenstillstand. Gewöhnlich mit sommerlichen Temperaturen und entsprechend leichter Stimmung… Aber bei solchen Bedingungen kann jeder singen.

Wir gaben ein Konzert zwischen Sturm, Regen und Kältesturz. Und das schien auch noch Spaß zu machen: Einsingen in einem „poetischen“ Schuppen…

und ein Konzert, welches dem Chor und dem Publikum, vielleicht gerade ob dem gruseligen Wetter, Spaß gemacht hat.

Der Chorleiter strahlte und alles war gut!

 

 

 

 

 

Das sollte sich eigentlich am nächsten Tag wiederholen. Leider hielt die Bühne an der Frauenkirche dem Sturm nicht ganz stand. Sämtliche Konzerte des Tages mussten abgesagt und unser Chor vorzeitig in die Sommerpause geschickt werden.

So bleibt nur die Vorfreude auf das Hechtfest vom 24.08. bis 26.08.2018. Der Singt-Pauli Chor ist dann natürlich wieder mit dabei.

Wir wünschen allen einen herrlichen sonnigen Sommer – wo auch immer Ihr den verbringt.

Ich wollt´ einmal nach Rhododendron geh´n

Ein Tag, wie er schöner nicht hätte sein können.

Nachdem sich die S-Bahn langsam mit dem Chor füllte, ließen auch die Zweifel von Christiane nach, ob denn Tag und Zeit auch richtig waren. Welch beruhigende Wirkung doch fast 30 Freunde und Bekannte auf einen haben können, die nach und nach zusteigen…

 

Ja, und dann war ja noch die Hauptperson des Tages, unser Chorleiter und Geburtstagskind Clemens – empfangen mit einen Ständchen und vielen guten Wünschen.

Im wunderschönen Rathen angekommen, versprach die Tour maßvolle Anstrengung bei bester Aussicht.

Die Wanderung zum 253 m hohe „Gamrig“ oberhalb von Rathen wird viel zu Unrecht meist unbeachtet gelassen, denn die Aussicht bietet einen weiten Blick bis nach Stadt Wehlen, zur „Lokomotive“ oberhalb vom Amselsee, über  den „Lilienstein“ und die „Festung Königstein“, bis zum „Zirkel

stein“, den „Schrammsteinen“ und zum „Brand“.

Beste Bühne für ein paar passende Lieder.  Sicher nicht immer ganz bühnenreif, aber darum ging es hier ja eher weniger. Uns machte es Spaß und ein paar ersten Wanderern auch.

 

Die Runde ging weiter über den Rhododendronpark oberhalb von Rathen. So ein Bühnenbild kann man sich nur wünschen. Locker ein paar Liedchen geträllert und dann Picknick in der Sonne oder lümmelnd zwischen Wiesenblumen. Weiter ging´s abseits der Touristenströme über die „Kleine Bastei“ .

Ein bisschen stürzten wir uns noch in die Touristenströme am Amselsee. Trotz der vielen Menschen ein herrlicher Anblick mit der „Lokomotive“ die oberhalb thront. Nur noch ein kleiner Anstieg zum Amselfall mit Kaffee, Kuchen und Eis und immer wieder guten Gesprächen.

Alles in Allem eine entspannte Runde. Und vor allem für eine so große Gruppe perfekt. Vor allem konnten die Sozialkontakte mal wieder gepflegt werden. Die Zeit ist während der Probe einfach nicht vorhanden. Und so ein bisschen fühlt man sich im Elbsandstein wie im Urlaub.

Eine kurze Zeit leichtes Leben.

 

 

 

 

Bis zum nächsten Mal!

6 Jahre und nur ein halbes Girl

Nun haben wir es geschafft: 6 Jahre und die Schule kann beginnen. Was wir denn bisher gemacht haben? Na, Vorschule. Natürlich für Hochbegabte!

Unser wunderbarer Chor samt Chorleiter Clemens

Der glockenhelle Sopran

Wir haben gefeiert mit einem kleinen Konzertchen, welches so richtig Freude machte. Kann man doch mit 6 etwas entspannter an die Sache gehen. Wenn nicht das halbe Girl gewesen wäre.

Mag sein, dass wir da mal ´ne Stunde der Vorschule geschwänzt haben oder der Lehrer die Noten des Öfteren gegen vermeintlich bessere austauschen musste.

 

 

Die zwei Tenöre, unser herrlicher Bass und ein bisschen Sopran

Warten wir´s ab, ob aus dem halben Girl noch „The Girl from Ipanema“ wird. Aber wir sind ja auch erst 6 – was verstehen 6-jährige schon von Liebe…

 

 

 

 

 

Die Mädels vom Alt mit Ihrem nie ganz leichten Stimmenpart mit ein bisschen vom Tenor und Bass

 „… Oh, doch er betrachtet sie so traurig.
Wie kann er ihr sagen, dass er sie liebt?
Ja, so gern würde er ihr sein Herz schenken
 Doch jeden Tag, wenn sie ans Meer geht,
Schaut sie geradeaus
Und nicht zu ihm“ (schmacht…)

 Bis bald am

– 09.06. zur Klingenden Stadt
– 21.06. Fête de la musique
– 24. – 26.08.  Hechtfest