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Klingende Stadt 2016

Der nachfolgende Text ist der Website der Dresdner Musikfestspiele entnommen. Der Singt-Pauli-Chor war bei dieser schönen Aktion natürlich auch vertreten. Wer entdeckt uns im Video? 😉

»Wie musikalisch ist Dresden?« – diese Frage stellten die Dresdner Musikfestspiele am 28. Mai 2016 allen Dresdnerinnen und Dresdnern. Laienmusiker und Profis – jung und alt – waren dabei, um an diesem Tag in allen Winkeln Dresdens Musik zu machen und zu zeigen, welches musikalische Potenzial in ihnen und ihrer Stadt steckt. Zudem brachte ein eigens gegründetes Projektorchester und ein Projektchor unter der Leitung von Ekkehard Klemm den 4. Satz der 9. Sinfonie von Beethoven zur Aufführung. Durch die »Klingende Stadt« – die große gemeinsame musikalische Initiative einer Stadt – sollte eine positive Botschaft ausgesandt werden, sich Dresden von seiner offenen, integrativen Seite zeigen. Friedrich Schillers völkerversöhnender Gedanke aus seinem berühmten Gedicht »An die Freude« stand hierfür Pate.

Video auf YouTube

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll. (Goethe)

Was so pathetisch klingt, ist von uns auch so gemeint. Mit unserem 16. Adventskalendertürchen haben wir unser in den letzten Monaten einstudiertes Programm mit einer sogar sichtbaren Freude und Begeisterung an das Publikum gebracht. Und es hat uns richtig Spaß gemacht.
StPauliWeihnacht2015_1Ein Programm, welches das Publikum mehr als in den letzten Jahren mit einbezog. „Betreutes Singen“ war Programm. Mit „Adeste Fideles“, „Maria durch ein Dor(w)ald ging“ und “Es ist ein Ros entsprungen“ konnten wir die sicher meist verstaubten Kenntnisse unseres Publikums aus den Christmessen der Kindheiten wieder hervorlocken. Unsere Kracher wie „Bethlehem spiritual“, „Ave Maria“, „Vois Sur Ton Chemin“, „Sister Act“ haben aber wir dann gern zum Besten gegeben.
Die musikalische Fortbildung des Publikums kam auch diesmal nicht zu kurz, denn wir konnten mit 2 Kanons [nach wiktionary: Plural 1: Kanons, Plural 2: Kanones 😉 ] aufwarten, um das Publikum zu fordern.
Und wir fürchten, diese werden darüber entscheiden, ob das Publikum im nächsten Jahr wieder so zahlreich erscheinen wird. Ob es sich jemals von Achteln, Dur, Moll und halben Noten – und das ganze 8-stimmig – erholen wird??? Sahen wir da nicht einige angespannte Mienen?

Nein, das Publikum dankte uns den Abend mit einem tollen Applaus!

Es wird nach einem happy end im Chor jewöhnlich abjeblendt. Aber nichts mit Milch looft üba. Der Chor kann auch so richtig feiern. Jeder bringt die Wunder aus der eigenen Küche mit und das hält für uns viele interessante Überraschungen bereit. Ja und Schrottwichteln gehört rituell auch dazu. Wir finden es herrlich.

Dann bis zum nächsten Jahr!

Wir wünschen allen eine frohe Weihnacht und ein friedliches und gesundes neues Jahr!

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…

Das ging ja schnell. Kaum einen Beitrag geschrieben, folgt auch schon der nächste Artikel, verfasst von unserer Sopranistin Antje 🙂

Gut, es war nur das kleine Adventskalendertürchen am 02. Dezember im Barockviertel Dresden. Aber wenn man bedenkt, dass die ursprünglichen Adventskalender eigentlich nur eine bloße Zählhilfe bis zum Weihnachtsfest in Form von 24 Kreidestrichen waren, so ist doch das Türchen des Societätstheaters ein echter Sprung.

Und wir halten in der Entwicklung ganz mit, denn lebendige Adventskalender sind retromäßig wieder ganz im Trend. Aber für uns steht weniger die Trendjagd im Mittelpunkt, sondern die Idee des Zusammenkommens mit anderen Menschen, des Freudebereitens und der Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Dafür hatte uns das Societätstheater für seinen Beitrag zum Neustädter Adventskalender eingeladen. Den Rahmen gab unsere Sopranistin Dagmar, welche mit einer französischen Weihnachtsgeschichte das Publikum bezauberte.

Wir konnten das Ganze dann noch klangvoll in Szene setzen. Unser Publikum hat die Einstimmung dankbar mit reichlich Applaus belohnt.

Damit kommen auch wir im Chor so langsam in vorweihnachtliche Stimmung und freuen uns umso mehr auf unser eigenes Türchen am 16. Dezember.

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News-Nachholebedarf, Chor-Probelager und Auftrittstermine

Ich gebe es offen zu – lange schon habe ich hier keinen Beitrag mehr verfasst. Stillstand gab es allerdings nur virtuell, der Chor war währenddessen immer quicklebendig und sehr aktiv. Da ich aber vom technischen Aspekt her der einzige Schreiberling bin, der diese Seite mit neuen Inhalten füllen kann, gebe ich mir einen Ruck und bringe die letzten Monate, die seit dem vorherigen Beitrag vergangen sind, im Schnelldurchlauf auf das virtuelle Papier.

Unser Auftritt in der Emmauskirche in Altkaditz hallte noch länger nach, das positive Feedback ließ die Brüste voller Stolz anschwellen 🙂 Doch wir wären nicht der Singt Pauli-Chor, wenn wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen würden. Nein, nein: immer ein Ziel vor Augen und stets zu neuen (stimmlichen) Missetaten bereit! Allzeit.

Unter anderem stiefelten alle Wanderbegeisterten des Chors und jene, die es noch werden möchten, bei bestem Wetter durch die Sächsische Schweiz. Der Chor-Wandertag brachte uns nicht nur in bergige Höhen des Elbsandsteingebirges, sondern beglückte auf einer klassischen linkselbischen Aussicht auch andere Wandersleut mit mehreren Ständchen.

Während sich der Autor im Sommer auf eine längere Reise begab und die Sangesbrüder und -schwestern nur aus der Ferne mental unterstützte, durchlebte der Chor mehrere Auftritte, unter anderem bei der Fête de la Musique,

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Hechtfest 2015

Ein weiteres Highlight auf unserer Agenda war mit Sicherheit der Doppelauftritt auf dem Hechtfest 2015. Man gönnte uns aufgrund vorheriger positiver Erlebnisse ohne Buhrufe mehrere Vorschuss-Lorbeeren, sodass wir am Freitagabend und noch einmal am Sonntagnachmittag auftreten durften.

Was haben wir da geschwitzt – weniger vor Lampenfieber, sondern aufgrund der Temperaturen, die am Sonntag ein absolutes Rekordhoch erreichten. Wacker tropften wir vor uns hin und bemühten uns, neben der Stirn auch die Kehlen schön feucht und geschmeidig zu halten. Im Rahmen dieser Saunierungsphase ist uns das noch ganz gut gelungen 🙂 Dokumentarische Stillleben gibt es leider keine, wir haben unseren Fotografen dieses Mal den verdienten Urlaub gegönnt! Allerdings wurden wir auf Kamera gebannt, so mit bewegtem Bild und Ton und so.

Als Beweis dafür gibt es hier einen Klassiker aus unserem Repertoire: The lion sleeps tonight.

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Es folgten ein privater Auftritt auf einer Geburstagsfeier und weitergehende Vorbereitungen für die Auftritte im Dezember. So trafen wir uns im November zu einem Probentag, der uns quasi das mehrtägige Probenlager ersetzte. Der Raum wurde uns von einer Yogaschule in Dresden Loschwitz zur Verfügung gestellt, mit direktem Ausblick auf das Blaue Wunder. So konnten wir nicht nur in gesanglichen Sphären dahin und uns gegenseitig anschmachten, sondern auch die atemberaubenden Kapriolen des Wetters mit reichlich Sonne und sogar ein bisschen Schneegestöber unmittelbar beobachten.

Frisch gestärkt durch diesen Proben-Marathon fühlen wir uns nun bereit für unsere Auftritte im Advent. Der erste Auftritt ist am 2. Dezember 2015 um 18.00 Uhr im Societätstheater Dresden, ein Beitrag zur musikalischen Unterhaltung des ADVENTSgeschichtenKALENDERS mit Dr. Dagmar Hunold (Sopran).

Unser zweiter Auftritt gilt dem Hechtviertel e. V. Adventskalender, der im Advent jeden Tag ein neues kulturelles Türchen öffnet. So laden wir am 16. Dezember um 19.00 Uhr zum Betreuten Singen in unseren heiligen Proberaum auf der Hechtstraße 32 ein, um gemeinsam mit dem Chor die festliche Stimmung des Advents mit Weihnachtsliedern aus aller Welt zu zelebrieren und vielleicht auch gemeinsam zu trällern.

Strömet in Scharen, liebe Gäste!

Euer Chor

 

Geburtstagsständchen

Der Singt-Pauli-Chor in Minimalbesetzung – auch dann lautstark vertreten 🙂 Suse, die unseren Gesang auf ihrer Geburtstagsfeier erdulden durfte, schildert dieses Erlebnis mit folgenden aufmunternden Worten:
Liebe Sänger und Sängerinnen des „Rumpfchores“, der zu meiner Geburtstagsfeier gesungen hat!
Das habt ihr ganz zauberhaft gemacht und mich hocherfreut!
Trotz der Kleinheit waren alle Stimmen gut vertreten, jeder traute sich, die Akustik war gut,
der optische Gesamteindruck stimmig und besonders Come again hat mich richtig berührt.
Die Wimpelkette und das liebevoll zusammengestellte Wurzgärtlein rundeten den Gesamteindruck
einer gut gelaunten und gut erzogenen Kindergartengruppe ab, ihr wart einfach zum Knuddeln!
Vielen, vielen Dank für diesen niveauvollen Kulturbeitrag!
Ich hoffe, auch ihr hattet Spaß an diesem Abend!
In jedem Fall bestand die Chance, satt nach Hause zu gehen 🙂
Seid lieb gegrüßt und macht weiter so als Freudenspender und Freunde
der nunmehr 50-jährigen
Suse