Süßer die Glocken nie klingen

Man hätte ja gar nichts zu erzählen…

Und dabei fing alles so gut an. Das Einsingen lief prima, alle waren motiviert, die Sonne schien und das Publikum hatte sich unter dem Luther festgesetzt.

Mitten in „Sur le pont d’Avignon“ erschall plötzlich der eindringliche Ruf nach den Gläubigen in Form des achtstimmigen Geläuts der Frauenkirche – volle 10 min. Aber wer würde schon den Spurt von Klotzsche zur Frauenkirche innerhalb von 10 min. schaffen?

 

 

Aber wir wollen nicht an den Traditionen rütteln, zumal Glocken in der Mythologie auch böse Geister fernhalten. Das hat ganz sicher funktioniert.

Es handelte sich hörbar um das tägliche Einläuten am Abend, welches mit den einzelnen Glocken von klein (Dankglöckchen „Hanna) nach groß (Friedensglocke „Jesaja“) erfolgt. Im Höhepunkt hört man dann tatsächlich ein Zusammenläuten aller 8 Glocken. Toll 😉

Einfach einen Auftritt auf dem Neumarkt zu Dresden wäre wohl etwas zu einfach. Trotzdem war es wirklich schön. Die Bühne lag auf dem herrlichsten Platz von Dresden – unserer „Puppenstube“. Schon allein das machte das ungeplante Zwischenspiel wett.

Wir untermalten die Bimmelei einfach mit „Tourdion“. Wir passend! Ein Liedlein, welches ursprünglich ein lebhafter Springtanz war und für uns einfach ein (Wein)Trinklied bei dem sich der Chor schon mal im Rhythmus wiegt.

Der Auftritt, nun leicht gekürzt, kam dennoch prima beim Publikum gut an.

Bei der nächsten Féte ist der Singt-Pauli-Chor wieder dabei. Man weiß ja nie was passiert…

Aber jetzt genießen wir erst einmal einen herrlichen Sommer und sehen uns zum Hechtfest im August wieder.

 

 

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