Still senkt sich das Jahr

Schneller als je zuvor verging dieses Jahr… sagen so manche. 

Aber bei der versuchten Erinnerung, wie viel Glühwein von Nöten ist und ob die Fettschnittchen reichen, da war das letzte Weihnachtsfest dann wohl doch schon etwas länger her.

Zahlreich kamen die Gäste zu unserem kleinen Konzert. Der kleine Raum wurde kuschelig warm und die Laune bestens. Wir konnten gerade beim gemeinsamen Singen, für eine schöne vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

 

Nach Singt-Pauli-Manier haben wir uns als Chor wieder einen schönen Abend gemacht. Das Buffet war wie immer opulent, die Gespräche intensiv und das Schrottwichteln laaaaang. Man spürte spätestens dabei, der Chor ist mächtig angewachsen.

Und nun sind wir wieder aufs Neue gespannt, womit das neue Jahr uns aufwartet.

Wir wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr.

Die Engel

Sie haben alle müde Münde
und helle Seelen ohne Saum.
Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde)
geht ihnen manchmal durch den Traum.

Fast gleichen sie einander alle;
in Gottes Gärten schweigen sie,
wie viele, viele Intervalle
in seiner Macht und Melodie.

Nur wenn sie ihre Flügel breiten,
sind sie die Wecker eines Winds:
als ginge Gott mit seinen weiten
Bildhauerhänden durch die Seiten
im dunklen Buch des Anbeginns.

Rainer Maria Rilke

Rosen und Vodka zum 10. Hechtfest

Beim 10. Hechtfest gab es mindestens zwei Orte, welche den Trubel draußen ließen. Zum einen unseren Probenraum und zum anderen die Sankt Pauli Ruine.

Das Leben tobte auf der von Essensgerüchen vernebelten Hechtstraße. Da war der Probenraum eine Insel der Ruhe.

 

Die Probe lief richtig gut. Das machte uns sicher. Beste Voraussetzungen für ein gutes Konzert.

Die Einladung für alle Unschlüssigen, auch für ein paar Minuten dem Trubel zu entfliehen, sprachen wir mit „Ipharadisi“ an der Pforte der Ruine aus.

Und dann war auch die Ruine von gespannter Ruhe erfüllt.

Mit „Vecchie letrose“, ABBA, romantischen Liebesliedern zwischen Mondlicht und Rosen und ein Ausklang mit alten Trinkliedern aus Frankreich und der Slowakei war für jeden etwas dabei.

Die Akustik in der Ruine forderte den Chor wie in jedem Jahr aufs Neue . Nun ja, die „Rosen“ brauchten dann eben zwei Anläufe. Das tat selbst dem Liebeslied keinen Abbruch.

Wir hatten an dem Tag ein dankbares Publikum.

Dann auf eine neue Chorsaison und bis zum nächsten Hechtfest.

 

Chorauftritt zum Hechtfest 2018

Sonntag, 26. August 2018, ab 15 Uhr dürfen wir auf der Bühne in der St.-Pauli-Theaterruine für eure gute Laune sorgen 🙂

Freut euch auf romantischen Zwiegesang, afrikanische Rhythmen und Melodien schwedischer Weltklasse, bekannt aus einem momentanen Kinohit.

Falls euch bei diesem Auftritt auffallen sollte, dass die Frauen in der Überzahl sind: hier ist die Lösung.

Fête, Sonnenstillstand und Sommerpause

Eigentlich bringt die Sommersonnwende den längsten Tag und die kürzeste Nacht – den Sonnenstillstand. Gewöhnlich mit sommerlichen Temperaturen und entsprechend leichter Stimmung… Aber bei solchen Bedingungen kann jeder singen.

Wir gaben ein Konzert zwischen Sturm, Regen und Kältesturz. Und das schien auch noch Spaß zu machen: Einsingen in einem „poetischen“ Schuppen…

und ein Konzert, welches dem Chor und dem Publikum, vielleicht gerade ob dem gruseligen Wetter, Spaß gemacht hat.

Der Chorleiter strahlte und alles war gut!

 

 

 

 

 

Das sollte sich eigentlich am nächsten Tag wiederholen. Leider hielt die Bühne an der Frauenkirche dem Sturm nicht ganz stand. Sämtliche Konzerte des Tages mussten abgesagt und unser Chor vorzeitig in die Sommerpause geschickt werden.

So bleibt nur die Vorfreude auf das Hechtfest vom 24.08. bis 26.08.2018. Der Singt-Pauli Chor ist dann natürlich wieder mit dabei.

Wir wünschen allen einen herrlichen sonnigen Sommer – wo auch immer Ihr den verbringt.